Am Montag, 7. Januar geht es los mit meiner Challenge. Schon einige Zeit verfolge ich andere Challenger, lese ihre Blogs oder schaue mir ihre Videos an. Für mich hat diese ganze Geschichte irgendwie etwas faszinierendes an sich. Ich selber jedoch hatte mich lange davor gedrückt, wirklich damit zu starten. Wieso eigentlich? Na der Richtige Moment muss da sein. Und darüber hinaus, bin ich Jemand, der sich schnell für etwas begeistern lassen kann und aber das wirklich „dranbleiben“ an einer Sache ist eben das Schwierige für mich. Es gibt doch soooo viele spannende Dinge auszuprobieren und zu lesen und nun fange ich an abzuschweifen. ;o)
Also: Das Buch Vegan for fit von Attila Hildmann hatte ich schon vor ein paar Wochen zufällig in meiner kleinen Stadt in der Bücherabteilung eines Warenhauses gefunden, obwohl es doch hiess, die erste Auflage sei total ausverkauft. Wenn das kein Zeichen ist, dachte ich mir da und hatte mir dieses Exemplar der ersten Auflage gekrallt.
In der Challenger-Gruppe auf FB ist ein wunderbarer Wochenplan zu finden. Die vielen Rezepte aus dem Buch kann man dann selbständig nach Lust und Laune oder je nach Jahreszeit und verfügbaren Gemüsen zusammenstellen. Ich habe mir heute diesen Wochenplan mitsamt so kleinen Feldern, auf denen alle Namen der Rezepte inklusive Seitenangaben stehen, auf buntem Papier ausgedruckt und mit der Schere ausgeschnitten. (Ich hatte ja ganz vergessen, wie viel Spass mir solch eine Bastelei macht.)
Neben dem veganen Essen steht natürlich auch ein sportliches „Programm“ an. Seit zwei Jahren praktiziere ich Yoga, mal sehr regelmässig und dann auch mal wieder etwas weniger. Ich möchte mir in diesen 30 Tag versuchen anzugewöhnen, nicht nur bei meinen Lehrern zu schwitzen, sondern auch bei mir zu Hause regelmässig auf die Yoga-Matte zu gehen.
Es gibt noch einige andere Dinge, die ich in die Challenge einflechten möchte. Zum Beispiel wieder mal gründlich zu entrümpeln, Yogahosen nähen, Seifen machen, stricken….Stop! Schön eines nach dem andern, sonst mach ich am Ende gar nichts davon. Ich kenn mich!
Erst mal sehen, wie ich mit der Ernährungs-Challenge klarkomme. Vegan ernähre ich mich nun seit August 2012 und dies fällt mir ausgeprochen leicht. Ich habe seitdem 8 kg an Übergewicht verloren. Seit ich mich vegan ernähre fühle ich mich hauptsächlich einfach glücklich und zufrieden. Aber die körperliche Harmonie ins Sachen Bewegung und Entspannung könnte noch um Einiges verbessert werden.
Nun, ob ich es schaffe, nach 19 Uhr nichts mehr zu essen? Oder anders gesagt, man sollte ca 4 Stunden vor dem Schlafen gehen nichts mehr essen um den Körper nicht unnötig zu belasten. Aber wo ich doch sooo gerne gemütlich abends was koche und mir den Bauch vollschlage… Na dann hätte ich eben abends Zeit zum nähen, anstatt zu kochen. Zum Beipiel! ;o)
So, der Anfang ist gemacht. Morgen wird noch vermessen und fotografiert, damit ich auch einen richtigen Vergleich habe. Und wer weiss, vielleicht gibts auch mal ab und zu ein Video von dem leckeren Essen oder so. Auf alle Fälle Bilder! Mal sehen.
Ich freu mich darauf!